Man kann nicht Ukulele spielen und dabei nicht lächeln!

Das soll Elvis Presley einmal gesagt haben. Und, nun ja... Da ist auf jeden Fall etwas wahres dran! Ukulele ist leicht zu lernen, einfach zu transportieren und zaubert dir und deinen Zuhörern  sofort ein Lächeln ins Gesicht. Sie ist ein tolles Einsteigerinstrument, aber eben nicht nur! Mit etwas Übung kannst du zum wahren Virtuosen auf der kleinen "Uke"  werden.

Der portugiesische Einwanderer João Fernandez brachte um 1879 die Braguinha, eine kleines traditionelles Saiteninstrument von Madeira mit nach Hawaii. Die Einwohner dort nannten es  "Ukulele", was soviel wie "hüpfender Floh" bedeuted. Das war wohl der Eindruck, den die sich schnell über das Griffbrett bewegenden Finger erweckt haben. Die Hawaiianer bauten das Instrument nach und stellten die ersten Ukulelen aus hawaiianischem Koaholz her.

Die vierte (oberste) Saite ist oft, im Gegensatz zur Gitarre, eine Oktave höher  und damit sogar heller gestimmt als die mittleren Saiten. Das verleiht der Ukulele ihren unverwechselbaren Klang.

Während des Pazifikkrieges brachten US-Soldaten, die auf Hawaii stationiert waren, Ukulelen  nach Nordamerika und von dort nach Europa. Vor allem durch den Film "Manche mögen’s heiß", in dem Marilyn Monroe als Sugar Ukulele spielt, wurde das Instrument immer populärer. In Deutschland ist die Ukulele seit Ende der 1990er vor allem durch Stefan Raab beim jüngeren Fernsehpublikum bekannt geworden. International bekannt wurde die Ukulele  durch den hawaiianischen Musiker Israel Kamakawiwoʻole („IZ“) mit seinem Hit Over the Rainbow.


Bauformen:

Die Ukulele gibt es in verschiedenen Größen und Stimmungen. Mit unseren Tipps findest du bestimmt auch die Richtige für dich!


Sopran-Ukulele

Die kleinste Ukuelenform ist sehr handlich und hat einen sehr hellen Ton.
Beliebteste Stimmung: G-C-E-A, wie bei Konzert und Tenor.

Konzert-Ukulele

Etwas größer und mehr Lautstärke. Die beliebteste Form, da sie den Fingern etwas mehr Platz bietet und voluminöser klingt.

Tenor-Ukulele

Die größte "normale" Stimmung. Für Spieler mit großen Händen oder einfach, weil dir der dunklere Ton gut gefällt. Hier kannst du auch eine "tiefe" G-Saite ausprobieren, was den duklen Sound zusätzlich unterstreicht.


Bariton-Ukulele

Diese Ukulele ist eigentlich gestimmt, wie eine Gitarre ohne die tiefen beiden Saiten. Hier ist der Umstieg in beide Richtungen natürlich sehr leicht. Voll und bassiger im Sound, allerdings nicht mehr so "niedlich". Stimmung: D-G-H-E.


Bass-Ukulele

Eine Sonderform mit extra dicken Saiten. Auch Ukulele-Bass gennant. Ist gestimmt wie ein Kontrabass und klingt, angeschlossen an einen Verstärker auch verblüffend ähnlich... Gestimmt in E-A-D-G.